Haglund-Syndrom-OP in der Unfallpraxis Savignyplatz






In unserer Unfallpraxis Savignyplatz in Berlin-Charlottenburg nehmen unsere erfahrenen Fußchirurgen vom Zeh bis zum Sprunggelenk verschiedenste Operationen vor. Dazu zählt auch die OP bei einem Haglund-Syndrom. Wünschen Sie eine Beratung, Diagnose oder Operation? Dann rufen Sie uns bitte an oder nutzen Sie unsere Online-Terminvereinbarung.


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Wichtige Informationen zum Haglund-Syndrom


Das Haglund-Syndrom bzw. der hintere Fersenschmerz darf nicht verwechselt werden mit dem unteren Fersenschmerz (Fersensporn, Plantarfasziitis).

Der hintere Fersenschmerz umfasst eine Gruppe von pathologischen Veränderungen:

  • Tendinitis calcarea der Achillessehne: Verkalkung der Achillessehne
  • Haglund Exostose: Knochensporn der Ferse
  • Bursitis retrocalcaneare: tiefe Schleimbeutelentzündung
  • Bursitis subcutanea calcanea: oberflächige Schleimbeutelentzündung

Ursachen des Haglund-Syndroms


Durch Verkürzung und Überbeanspruchung der Wadenmuskulatur kommt es zu einer Reizung und Verdickung der Achillessehne am Fersenbeinansatz. Besteht nun der sogenannte „angeborene“ Haglund-Höcker, drücken die beiden Strukturen gegeneinander. Ein dazwischen liegender Schleimbeutel wird dadurch gereizt. Kommen ungünstige enge und hochhackige Schuhe dazu, verstärkt sich das Symptom. Zusätzlich kann ein Schleimbeutel der Haut sich ebenfalls entzünden. Besteht diese Symptomatik über einen längeren Zeitraum, dann ist eine Verkalkung der Achillessehne zu beobachten. Alles zusammen macht dann das Haglund-Syndrom aus.


OP des Haglund-Syndroms


Eine Operation kommt in Betracht, wenn alle anderen Maßnahmen nicht zur Minderung der Beschwerden geführt haben. Dazu zählen unter anderem: 

  • Fersenpolster
  • Einlagen
  • Physiotherapie zur Wadendehnung
  • Antientzündliche Salben und Medikamente
  • Reizbestrahlungen

Manchmal kann auch eine gezielte Infiltration eines Schmerzmittel-Kortisongemisches zur Linderung führen. Eine Infiltration in das Sehnengewebe darf aber nicht erfolgen. Insgesamt sind die Infiltrationen sehr wirksam aber sehr umstritten, da Nebenwirkungen wie Sehnenrissen und lokale Knochenveränderungen beobachtet wurden. In den Leitlinien werden sie deswegen nicht empfohlen.

Theoretisch kann jede einzelne Ursache chirurgisch behandelt werden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass man in einer Operation häufig alle vier verursachenden Strukturen angehen muss. Selten wird z. B. nur der Höcker abgetragen, ohne dass ein Schleimbeutel entfernt oder die Sehne von Verkalkungen befreit wird.

Die Operation erfolgt in Bauchlage. Es folgt ein s-förmiger, geschwungener Schnitt über dem Fersenhöcker. Die Sehne wird längs gespalten und die Haglund-Exostose abgeschlagen. In diesem Prozedere werden automatisch die Schleimbeutel bei der Präparation entfernt. Der Sehneneingriff richtet sich nach den Verkalkungen und ggf. vorhandenen Längsrissen. Manchmal reicht die lokale Kalkausräumung aus. Meistens wird die Sehne teilweise oder vollständig vom Knochen abgelöst, gesäubert, angefrischt und dann mittels Fadenankern wieder im Fersenbein befestigt.


Nachbehandlung


Die Nachbehandlung nach einer offenen Resektion und Rekonstruktion muss sehr sorgfältig durchgeführt werden. Bis zur sicheren Wundheilung besteht für die Dauer von etwa 14 Tagen ein Belastungsverbot in einem Kunststoffgips in leichter Spitzfußstellung. Erst danach darf der Fuß in einem Kunststoffstiefel (Walker) teilweise leicht belastet werden, mindestens aber weitere sechs Wochen streng an Unterarmgehstützen. Begleitend können vom Arzt passive Krankengymnastik und Lymphdrainage verordnet werden.

Erst nach zwei Monaten sollte man sich langsam der Alltagsbelastung nähern. Sport ist aber mindestens für die Dauer von drei bis vier Monaten verboten.


Ihre Füße sind bei Dr. Malte Kettler in besten Händen


Haben Sie Beschwerden? Gerne helfen wir Ihnen!
Zögern Sie nicht und vereinbaren noch heute einen Termin bei unseren Spezialisten.

Patientenstimmen


„Dr. Malte Kettler war fantastisch! Problematik wurde rasch erkannt, wo andere Ärzte scheiterten. Ein weiterer Pluspunkt: Keine Hektik, wie man es aus anderen Praxen kennt. Ich empfehle ihn sehr gern weiter.“


Yvonne H.


“Ich fühle mich hier so gut aufgehoben. Das ganze Team ist wahnsinnig nett und kompetent. Wartezeiten sind in jeder Praxis mal etwas länger, was für die Ärzte und das Team spricht, da sie gut besucht sind. Jeder Arzt nimmt sich die Zeit, die der Patient benötigt und erklärt alles total verständlich. Die Medizinischen Fachangestellten lassen sich den Stress nicht anmerken und gehen mit allen sehr freundlich um. Ich sage vielen Dank.“


Pia B.


“Frank Gutsche ist ein super Arzt. Ich fühle mich bei ihm sehr gut aufgehoben. Praxis ist sauber und ich musste nie lange warten. Ich kann die Praxis rundum empfehlen.”


Antonia K.


“Die Praxis wirkt modern und gepflegt, Wartezimmer mit Spielzeug für die Kleinen und Bildschirm für Unterhaltung. Die Arzthelferinnen waren freundlich und hilfsbereit. Dr. Kettler nahm sich Zeit für Beratung und Fragen, war stets freundlich und entgegenkommend. Ich mag seine unaufgeregte Art und fand die Behandlungen immer positiv. Auch er plaudert auf Augenhöhe und nimmt Rücksicht auf Kleinigkeiten.”


Joe B.


“Very nice and friendly doctor. Helped me during the recovery process after I broke my foot after Christmas. Including ensuring my wound and bones heal properly, removing stitches, training how to walk again. Thank you Dr Kettler and team.”


Anaid R.


Quelle: Google My Business



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